Sophia Beli
Autorin


Kasha - Vom Meermann geküsst


Was, wenn deine größte Schwäche die Kraft ist, die alles verändert?

Kasha ist anders. In einer Welt von Wandlern lässt sich das kaum verbergen. Für sie steckt alles voller Melodien, die ihre Gefühle widerspiegeln.
Nur einmal verstummten die uralten Rhythmen: in jener magischen Nacht am Strand, als sie die Hand eines Meerjungen hielt und in seinen leuchtenden Augen versank.
Als sie ihm Jahre später wieder begegnet, ist aus dem Jungen ein faszinierender Mann geworden. Während sie einander näherkommen, stürzt die Droge Blush die Hauptstadt ins Chaos.
Plötzlich wird Kasha Teil eines gefährlichen Spiels und erkennt, dass nichts so ist, wie es scheint.

»Kasha – Vom Meermann geküsst« erzählt eine emotionale Urban-Fantasy Geschichte über Zugehörigkeit, Vertrauen und das Licht, das wir in uns selbst finden, wenn wir den Mut haben, hinzusehen.

Bald erhältlich


Eindrücke, die mich beim Schreiben unterstützt haben


Kasha - Spätzünderin

Vergleicht alle Männer mit ihrer Jugendliebe

Milkeyway - liebevoll Wayway 

Er hat so viele Punkte wie die Milchstraße Sterne.

Hanoni - Kashas beste Freundin

Künstlerin und Rehwandlerin

Wenn du den Glauben an deine große Liebe schon
längst verloren hast und alle Männer mit diesem
 einen Jungen vergleichst, der dir damals
 seine Welt gezeigt hat.

Wenn du dich versteckst

Irgendwann hatte ich einmal gelesen, dass man Bücher mehr für sich schreibt, als Therapie sozusagen. Bei »Kasha – Vom Meermann geküsst« stimmt das definitiv. Da ist es nicht verwunderlich, dass Kasha ein Thema mit sich, ihrer Identität und ihrem wahren Kern hat. Sie versteckt sich, auch mit lila Haaren, einem Dalmatiner an der Seite und einem Longboard unter den Füßen. Sie mag für andere selbstsicher wirken, aber kann man nicht auch Selbstzweifel hinter einer Maske, einem Lächeln oder souveränen Auftreten verstecken? Ich habe schon so viele Menschen getroffen, die offen und selbstbewusst wirkten. Doch stellte man eine wirklich ehrliche Frage, wurden sie nachdenklich.

Genau hier liegt ein Zauber: Ehrlichkeit und Echtheit. In Fragen und Antworten. Hinter den Masken.

Selbstzweifel begleiten mich seit meiner Schulzeit. Sie sind mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Aber ich habe nie wirklich gelernt, mit ihnen umzugehen. Ist es da nicht verwunderlich, dass ich mir einen Beruf ausgesucht habe, bei dem ich mich zeigen sollte? Auch wenn ich immer die Schülerin war, die rot wurde, sobald sie aufgerufen wurde. Obwohl ich die Autorin bin, die bisher jede Lesung abgelehnt hat, aus Angst, dabei zu stottern.

Oder liegt die Betonung vielleicht gar nicht im »Auch wenn« und »Obwohl«, sondern vielmehr in einem leisen, aber ehrlichen: genau darum?

Seit ich 2015 mein erstes Buch veröffentlicht habe, ist viel geschehen. Nicht nur im Außen – besonders in meinem Inneren. Denn mein Ziel, mit meinen Büchern so viele Menschen zu berühren, sie zum Nachdenken zu bringen und ihnen beizustehen, verlangt eben auch, dass ich aus meinem Leben in den Schatten treten. Dabei fühle ich mich doch in meiner »Unsichtbarkeit« sehr wohl. Man erhält weniger Kritik. Ein Trugschluss, der in meinem verletzten Unterbewusstsein wirklich funktioniert.

Aber mir ist klar geworden, dass ich in den Schatten der Selbstzweifel und der Unsichtbarkeit nicht so erfolgreich sein kann, wie ich es mir wünsche.

Die Angst vor Zurückweisung und Kritik hat mich lange zurückgehalten. Manche Worte von außen legten sich wie eine Decke über mein Strahlen und ließen mich an mir selbst und an meiner Fähigkeit zweifeln, gute Bücher zu schreiben.

Konstruktive Kritik habe ich angenommen. Ich habe gelernt, bin gewachsen, habe mein Handwerk verfeinert. Doch die Freude, das Leuchten, die Begeisterung – all das hielt ich verborgen, aus Angst vor subjektiven Urteilen.

Heute weiß ich: So möchte ich nicht weiterschreiben. Ich lege die Decke ab. Ich zeige mein Strahlen. Nicht laut, nicht perfekt – aber mutig. Schritt für Schritt, auf meinem eigenen Weg.

Eben wie Kasha es auf ihrer Reise tut.

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Kasha so viele Aspekte von mir in sich trägt. Nicht die lila Haare – obwohl ich sie mir ja immer mal färben wollte. Vielleicht ein Teil meiner Energie. So genau kann ich das nicht sagen.

Aber das Wichtigste ist ja, dass sie sich auf den Weg begibt, die Selbstzweifel, die als Jugendliche in ihr eine Heimat gefunden haben, aufzubrechen – und sich selbst in all ihren Facetten anzunehmen.

Es hat lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass ich genau richtig bin. Ebenso wie meine Bücher. Dabei muss ich nicht perfekt sein. Die Hauptsache ist doch, dass ich echt bin. Jedes Wort in diesem Buch kommt tief aus meinem Herzen.

Denn am Ende geht es in Kashas Geschichte – und in meiner eigenen – um Selbstfindung, um den Mut, zu sich zu stehen, und um die Freiheit, authentisch zu sein.

Damit möchte ich nicht andeuten, dass meine Bücher perfekt sind. Das müssen sie auch nicht sein. Weil ich es nicht bin, du bist es nicht, niemand ist es. Wir müssen auch nicht irgendeiner Perfektion nachjagen, wenn es der Menschheit an Menschlichkeit fehlt. Wir sollten jeden Tag in den Spiegel schauen und uns feiern. Denn so wie wir sind, sind wir genau richtig.

Und wenn mich etwas stört?

Dann ändere ich es. Nicht von jetzt auf gleich, sondern nach und nach. Jeden Tag ein Schritt in die Richtung, in die ich gelangen möchte.

Unperfekt perfekt.

Wenn man an diesen Punkt der Akzeptanz gelangt, können dich die Kritik von anderen nicht mehr »emotional zerstören«. Denn du hast deine Gefühle in deinem mentalen Hafen vertäut und sogar den Anker in Selbstliebe versenkt. Der Sturm der Kritik kann über dich hinwegfegen. Klar, es ist nicht schön, dass man durchgerüttelt wird. Aber das Schiff ist auch noch im Hafen, wenn sich der Sturm gelegt hat. Vielleicht hat dein Schiff Blessuren abbekommen, aber du bist noch da. Und die Sonne wird wieder scheinen.

Ist es nicht das, wonach wir uns alle sehnen? Nach dieser inneren Freiheit, selbstbestimmte Entscheidungen zu fällen und zu der Musik in deinem Kopf zu tanzen, ganz gleich was alle anderen dazu sagen?

Ich sollte wirklich ins Badezimmer gehen und meine Haare färben. Das Färbemittel habe ich schließlich schon da. Bislang suche ich nur den Mut. Aber 2026 habe ich mir selbst versprochen, mutiger zu sein und weniger auf die Meinung anderer zu hören.


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Hier zeige ich dir, wie ich mutiger geworden bin. Schritt für Schritt, in meiner Geschwindigkeit.

Mein Weg zur Spiritualität


Manchmal wünsche ich mir, auch eine Emotionshexe zu sein, wie es Vianna ist. Dann könnte ich mir die Schwere in der Brust nehmen und mir Mut einpflanzen. Wäre das nicht toll?

Emotionshexe Vianna